| Mobilität & Verkehr |
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Die abnehmenden Ressourcen fossiler Energieträger sind auch für den Verkehrsbereich eine große Herausforderung. Nach wie vor besteht in diesem Sektor eine enorme Abhängigkeit. Gleichzeitig ist der Verkehr auf fossiler Grundlage einer der Hauptfaktoren des Klimaproblems. Sein weltweiter Anteil an den CO2-Emissionen liegt bei 23 Prozent. Dabei entfallen drei Viertel allein auf den Straßenverkehr. Ein umfassendes Klimaschutzkonzepts muss daher Ansätze liefern, wie dieser Entwicklung wirksam entgegen gesteuert werden kann.
Problematisch ist insbesondere die Abhängigkeit vom Auto. In Deutschland werden etwa 80 Prozent der zurückgelegten Personenkilometer mit dem Pkw unternommen. Umsteuern in Richtung nachhaltige Mobilität bedeutet, verschiedene Verkehrsmittel intelligent miteinander zu verknüpfen und den Umweltverbund zu stärken. In ländlichen Regionen sind öffentliche Verkehrsmittel jedoch solange keine Alternative, wie deren Angebot vor Ort inakzeptabel und der Umstieg nicht attraktiver ist. Deshalb müssen neue Mobilitätskonzepte in ländlichen Räumen den öffentlichen Verkehr individueller und bedarfsorientierter machen. Die langfristige Sicherung der Mobilität erfordert darüber hinaus auch den Einsatz von hoch effizienten Fahrzeugen, die mit alternativen Energien betrieben werden. Besonders elektrische Antriebe (Hybrid-, Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge) bieten große Potenziale zur Verringerung der Abhängigkeit von Ölimporten sowie zur Reduzierung von CO2- und lokalen Schadstoffemissionen.
Im Themenfeld Verkehr werden deshalb konkrete Maßnahmen beispielhaft für folgende Arbeitsbereiche angestrebt:
Die Zielsetzung besteht darin, Kommunen und Regionen die konkreten Potentiale, Ziele und Maßnahmen zur Minderung von Treibhausgasen aufzuzeigen und den Prozess einer klimafreundlichen Mobilität bis zur Umsetzung zu begleiten. |







