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Vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen, ist die möglichst effiziente Nutzung von Energie zwingend geboten. 90 Prozent des Energieverbrauchs eines privaten Haushalts in Deutschland werden für Heizung und Warmwasser verwendet - abgesehen von Benzin oder Diesel für Fahrzeuge.
Energieverbrauch:
Den deutlich überwiegenden Anteil macht dabei mit rund drei Vierteln des Energieverbrauchs die Raumwärme aus, von der bisher ein Großteil durch Wände, Fenster, Dach, Türen oder den Fußboden verschwindet. Auch alte Heizkessel sowie überdimensionierte, falsch eingestellte und ineffiziente Umwälzpumpen treiben den Strom- und Wärmeverbrauch in die Höhe.
Rund 5,5 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushalts entfallen auf den Strom für Elektromotoren - etwa in Wasch- und Spülmaschinen, Kühl- und Gefrierschränken, Umwälzpumpen und Lüftern. 1,5 Prozent gehen auf das Konto von Licht und Lampen.
Energiesparen:
Am meisten Energie kann also durch besser gedämmte Altbauten und durch innovative Konzepte für Neubauten gespart werden - wer heizt schon gern die Straße statt die Wohnung? Bei den Altbauten lässt sich der Energiebedarf in Einzelfällen um bis zu 90 Prozent verringern, im Durchschnitt immerhin um rund 50 Prozent.
Beim Strom kann bei den Geräten zum Kühlen, Gefrieren, Waschen und Trocknen am meisten eingespart werden. Diese Geräte verbrauchen zusammen rund 55 Prozent des Haushaltsstroms, sind aber vielfach alt und ineffizient. Die Waschmaschinen von heute benötigen nur noch halb so viel Strom wie vor zwanzig Jahren - und ein besonders effizientes Gerät noch deutlich weniger. (Quelle: BMU)
Infobroschüre:
Mehr Informationsbedarf? Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Energie effizient nutzen" (PDF) des BMU.
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