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Umsetzungorientierte Konzeptentwicklung
Durch ein systematisches Vorgehen und eine informative Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Prozess erreichen wir eine hohe Akzeptanz der erarbeiteten Klimaschutzmaßnahmen in der Bevölkerung und viele neue zielgerichtete Impulse.
Mit Sofortmaßnahmen, die bereits während der Prozesslaufzeit umgesetzt werden, entstehen kurzfristige Erfolge. Sie erhalten die Dynamik während der Konzepterstellung. Insbesondere kann damit die Bereitschaft verstärkt werden, sich auch in der Umsetzungsphase zu engagieren.
Unsere Konzepte zeigen den Weg zu einer sozial und ökologisch verträglichen Energiewende auf. Wobei wir stets die Nachhaltigkeit im Blick behalten. So achten wir beispielsweise im Bereich der Biomassenutzung besonders darauf, das Gleichgewicht zwischen Nahrungsmittel- und Energieversorgung („Tank und Teller“) aufrechtzuerhalten. Unser Ziel ist es, das die gesamte Kommune von unseren Konzepten profitiert! Deshalb unterstützen wir u.a. die Rekommunalisierung der Energieversorgung, bündeln vorhandene und neue Ideen regionaler Kreislaufwirtschaft, um somit die regionale Wertschöpfung und die Unabhängigkeit der Kommun(en) zu sichern.
Klimaschutz auf allen Ebenen
Wir bieten Lösungsstrategien auf allen Ebenen. Unsere Integrierten Klimaschutzkonzepte sind auf Gemeindeebene ebenso wirkungsvoll wie auf Landkreis- oder Regionsebene. Da Klimaschutz nicht an Gemeindegrenzen Halt macht, haben wir stets die Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit im Blick. Besonders im Rahmen raumübergreifender Konzepte können dabei nützliche Synergien entstehen, die immense Kosten- und Aufwandseinsparungen ermöglichen. Darüber hinaus können auf diese Weise Projekte, beispielsweise für Erneuerbare Energien-Anlagen, die im Rahmen einer isolierten Planung innerhalb der einzelnen Gemeinden so nicht umsetzbar wären, auf den Weg gebracht werden.
Transparente energiefachliche Analysen
Die energiefachlichen Analysen beruhen auf einer wissenschaftlich anerkannten und bewährten, transparenten und nachvollziehbaren Methodik. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit mit lokalen und kommunalen Akteuren, wie z.B. behördlichen Organisationen, regionalen Energieversorgern, Kaminkehrern und Anlagenbetreibern. Nur in Ausnahmefällen und wenn es die Datenlage erfordert, werden statistische Kennzahlen bzw. allgemeingültige Kennwerte herangezogen. Diese Vorgehensweise führt zu praxisnahen Aussagen mit hohem Identifikationswert in der Region.
Wirkungsvolle Management-Instrumente und Methoden
Damit wir für eine Gebietskörperschaft möglichst passgenaue Klimaschutzmaßnahmen erarbeiten, setzen wir anerkannte Instrumente und wirkungsvolle Methoden ein.
Zur standardisierten Bilanzierung des End-energieverbrauchs und der CO2-Emissionen von Städten, Gemeinden und Regionen setzen wir die internetbasierte Softwarelösung ECORegion ein. Dieses Instrument wird derzeit von über 250 Kommunen in Deutschland verwendet und ermöglicht nicht nur die Bilanzierung nach Energieträgern und Verbrauchssektoren, sondern auch deren Vergleich mit anderen Kommunen. Bilanziert werden können hiermit private Haushalte, Wirtschaft, Verkehr sowie kommunale Gebäude und Fahrzeuge nach jeweils 18 verschiedenen Energieträgern. Das Tool ermöglicht eine Bilanzierung rückwirkend bis in das Jahr 1990. Diese kann zudem in regelmäßigen Abständen fortgeschrieben werden.
Als Planungsinstrument zur Modellierung optimaler Klimaschutzmaßnahmen dient unser Software-Tool Optimix. Damit können wir für die Klimaschutzziele jeder Kommune (z.B. eine 40%-ige CO2-Reduzierung bis 2020) unterschiedliche Maßnahmenpakete für den Klimaschutz entwerfen. Grundlage hierfür sind die zuvor erhobenen Bestands- und Potenzialdaten. Als transparentes Managementsystem lässt sich mit Optimix sehr schnell die Wirkung unterschiedlicher Maßnahmenkonstellationen (Szenarien) simulieren sowie deren Realisierbarkeit abschätzen. Durch die Bildung unterschiedlicher Szenarien werden den beteiligten Akteuren vorhandene Handlungsspielräume aufgezeigt, um damit an die Rahmenbedingungen der Kommune angepasste Ziele, Strategien und Maßnahmen zu entwickeln.
Gezielte Akteurs- und Bürgerbeteiligung
Eine aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger ist für einen effektiven und effizienten Konzepterstellungsprozess essenziell. Hierfür setzen wir unterschiedliche Moderationsformate zielgerichtet ein.
Dazu zählen öffentliche Veranstaltungen (Auftaktveranstaltung) mit bis zu 300 Teilnehmern, in denen die Bürgerinnen und Bürger informiert, für die Thematik sensibilisiert und zur Mitarbeit motiviert werden.
Mit strukturierten Großgruppenveranstaltungen (Klimaschutzkonferenzen) schaffen wir eine breite Basis für ein strategisches Handlungskonzept mit und für die beteiligten Akteure. Bis zu 70 lokale bzw. regionale Experten erarbeiten und erfahren an mehreren parallel arbeitenden Thementischen das Zusammenspiel der unterschiedlichen Handlungsfelder (Private Haushalte, Unternehmen, Verkehr, Kommunale Liegenschaften, etc.). Durch dieses Format entsteht neben den erarbeiteten Klimaschutzaktivitäten zwischen den Beteiligten ein mobilisierendes „Wir-Gefühl“. Das vorhandene Expertenwissen wird damit optimal vernetzt und die Basis für kontinuierliches Engagement für die Umsetzungsphase geschaffen. In moderierten Expertenrunden werden die erarbeiteten Klimaschutzmaßnahmen konkretisiert.
Workshops setzen wir für ausgewählte Kleingruppen, strategische Fragestellungen und eine detaillierte Maßnahmenplanung ein. In Entscheidungsträgerkonferenzen werden die mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Experten entwickelten Ergebnisse mit den demokratisch legitimierten Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen geprüft, konkretisiert und beschlussfähig gemacht.
Prozessorientiertes Vorgehen
Die Konzepterstellung erfolgt in drei aufeinander abgestimmten Prozessphasen. In der Sondierungsphase wird mit dem Auftraggeber das Projektmanagement der Konzepterstellung im Detail abgestimmt. Anschließend werden sowohl bereits vorhandene, aber auch geplante Klimaschutzprojekte erfasst und gezielt engagierte Akteure für die Konzepterstellungsphase eingeladen. Somit wird das gesamte zugängliche Know-How der Kommune systematisch für den weiteren Konzepterstellungsprozess einbezogen.
Anschließend werden in der Datenerhebungsphase die energetischen Bestandsdaten sowie die vorhandenen Einsparpotenziale und Potenziale an Erneuerbaren Energien differenziert aufbereitet. Den Abschluss der Datenerhebung bildet die Darstellung des vorhandenen kommunalen Handlungsrahmens in Form von Szenarien. Dieses Zwischenergebnis wird dem Auftraggeber präsentiert und anschließend als „offizielle Startposition“ für die weitere Konzepterstellung freigegeben.
Aufgabe der beteiligten Akteure und Experten in der Konzepterstellungsphase ist es, aus den von den Fachbüros erarbeiteten Daten und Handlungsszenarien konkrete, messbare Klimaschutzmaßnahmen zu entwickeln und daraus einen realistisch-ambitionierten Masterplan zusammen zu stellen. Dieses Arbeitsergebnis mündet in eine Beschlussvorlage für die kommunalen Entscheidungsträger. Diese können das erarbeitete Klimaschutzkonzept samt Aktionsplan für die ersten zwei bis drei Jahre verabschieden. Nachhaltiges Controlling
Kommunaler Klimaschutz bedarf einer regelmäßigen Positionsbestimmung. Nur durch ein wirksames Controlling kann sichergestellt werden, dass die bereitgestellten personellen und finanziellen Mittel auch effizient und effektiv für die Erreichung der Klimaschutzziele genutzt werden. Die Konzeptionierung eines Controllingsystems ist daher wesentlicher Bestandteil des Managementprozesses unserer Handlungskonzepte. Ein wichtiges Instrument hierzu ist die Einführung einer Energie- und CO2-Bilanz, die über die Jahre fortgeschrieben werden kann. Mit Hilfe dieser Bilanz lassen sich Aussagen zur Entwicklung der kommunalen CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs in einzelnen Sektoren wie Verkehr, Wirtschaft, private Haushalte und öffentliche Liegenschaften treffen. Gemeinsam werden Indikatoren festgelegt, die die Erreichung der Klimaschutzziele der Kommune messbar machen. Neben der Messung der so genannten „hard facts“ durch die Energie- und CO2-Bilanz bedarf es auch Verfahren, die Veränderungen der „soft facts“, wie z.B. dem Klimaschutzbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger, dem Mobilitätsverhalten, etc. in einem überschaubaren Turnus zu überprüfen. Dazu haben wir für die beteiligten Experten strukturierte Bilanzworkshops entwickelt, in denen Veränderungen z.B. nach 2 Jahren überprüft und daraus neue Klimaschutzaktivitäten generiert werden.
Begleitende Öffentlichkeitsarbeit
Die Erarbeitung eines Konzepts für die Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel der Sensibilisierung der Bevölkerung zu klimafreundlichem Verhalten und zur Steigerung der Akzeptanz gegenüber Erneuerbarer Energien ist wesentlicher Bestandteil unserer Klimaschutzkonzepte. Wir machen Vorschläge zur Erarbeitung von Informationsmaterialien, zur Nutzung von verschiedenen Informationsmedien und zur Organisation von zielgruppenspezifischen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen. Gemeinsam mit Vertretern der Bildungseinrichtungen, sozialer Initiativen und Vereinen sowie Verbänden und der Verwaltungen wird daraus ein maßgeschneidertes öffentlichkeitswirksames Maßnahmenpaket geschaffen.
Unterstützung bei der (Förder-)Mittelbeschaffung
In Anbetracht nur begrenzt zur Verfügung stehender kommunaler Finanzmittel und einem zu verzeichnenden Sanierungsstau bei öffentlichen Gebäuden dürfen bei Klimaschutzmaßnahmen laufende Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union nicht außer Acht gelassen werden. Wir unterstützen dabei sich im „Dickicht des Förderdschungels“ zu Recht zu finden und passgenaue Förderprogramme für Klimaschutzmaßnahmen mit hoher Hebelwirkung aufzuspüren. |